Grünkohlholding zu Winsen/Luhe k.e.V.



Willkommen bei der Grünkohlholding zu Winsen/L. k.e.V.
Sollte es tatsächlich noch Leute geben, die trotz vielfacher Berichterstattung in den Winsener Printmedien mit dem Begriff der Grünkohlholding nichts anzufangen wissen, soll ihnen hier ihre Wissenslücke geschlossen werden.
Bei der Holding handelt es sich um „Freunde und Unterstützer der HGW-Altedritteherrenmannschaft“. Ihr Zweck ist die „Förderung von Kultur und Geselligkeit, insbesondere zur Verwirklichung eines jährlichen Grünkohlverzehrs“. Mit diesen beiden Zitaten aus der Grünkohlholdingverordnung vom 4.3.1994 (siehe Link) ist die Vereinigung schon im Kern charakterisiert.
Nachdem sich die Altedritteherrenmannschaft bereits einige Jahre lang informell in verschiedenen Winsener Gasthäusern zum Grünkohlessen getroffen hatte, kam die Idee auf, diese Runde zu institutionalisieren, wozu mit der Gründungssitzung am 14.1.1994 bei Maggi in der „Alten Schmiede“ ein erster entscheidender Schritt getan wurde. Aus den Vorstandswahlen gingen hervor: Eddi Vollbrecht (Grünkohlprimus), Youngster R. Buse (Kohlkommunikationssekretär), Manni Staiger (Grünkohlwart), Rolf-R. Bittermann (Kohlhändler), Hartmut Großmann (Grünkohlordenskoordinator) sowie Addi Falken (Grünspan). Im Laufe der Jahre hat es Änderungen im Präsidium gegeben: Eddi ist zum Ehrenprimus ernannt worden und somit aus dem operativen Geschäft ausgeschieden. Seine Funktion hat der Grünkohlordenskoordinator mit übernommen. Neu hinzu gekommen sind der Kohl-e-wächter Bernd Ließke und der Kohl-Internet-Organizer.de Gerd Stoßmeister. Weitere Details wie Vorstandswahlen, Finanzen, Rechtsfragen u.ä. sind unter dem Link Grünkohlholdingverordnung nachzulesen.
Beim jährlichen Grünkohlverzehr am 3. Freitag im November, zu dem das Präsidium für die Teilnehmer vorher eine Nießbrauchberechtigung auszusprechen hat, legt man großen Wert auf gewisse im deutschen Vereinswesen tradierte Rituale wie den Einmarsch des Präsidiums hinter dem Grünkohlbanner (siehe Bild), dem Absingen der Grünkohlhymne sowie des Grünkohlliedes, dem „Riet mie doal“, der Auszeichnung verdienter Verzehrer mit dem Grünkohlorden am Bande (Link: Ordensliste) sowie nicht zuletzt der Darbietung hochwertiger kultureller Beiträge (siehe Link). Den Abschluss des Verzehrs bildet traditionell das Preisknobeln unter der Regie von Knobelvater Manni Staiger. Seit Februar 2003 wird der vom Grünkohlordensträger Klaus Westphal ursprünglich für das Knobeln gestiftete Ammerländer Schinken beim Schinkenessen im Gasthaus Rieger in Tönnhausen verzehrt, wo die Holding seit über zehn Jahren „zu Hause“ ist. Zur Förderung der Geselligkeit und der Landwirtschaft (Sponsor: Peter Gehrdau , Gehrdau´s Gemüsehof, aus Borstel) ist auch an ein Spargelessen im Jahre 2005 gedacht.
